Belege Bamberger Firmen, O - Z

Letzte Änderung dieser Seite: 03.07.2026
Hier wollen wir Zug um Zug Belege mit Bezug auf unsere Heimatstadt Bamberg aufnehmen.
Jeder Sammlerfreund ist aufgerufen entsprechende Dokumente oder Scans beizusteuern.
Sofern die Belege besondere Stempel enthalten siehe unter Poststempel.

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A Ba Be-Bu D E F G H J K L M N

O P R Sch Se-Su T U V W Z


O


Oehlhorn & Kahn Metallwarenfabrik
Die Firma wurde 1913/1914 von Georg Oehlhorn und Sali Kahn in der Hallstadter Straße 73 gegründet. Sali Kahn war der Neffe von Louis Kahn (Wäschefabrik Elka). Am 15.10.1938 musste Sali Kahn seinen Geschäftsanteil an Dr. Woelz verkaufen (arisieren). Die Firma wurde in Oehlhorn und Woelz umbenannt.
Sali Kahn konnte im April 1939 aus Deutschland nach Belgien fliehen. Von dort weiter nach Frankreich mit zahlreichen Internierungen und letztendlich Flucht in die USA, wo er jedoch 1942 verstarb.
Georg Oehlhorn verstarb 1941. Seine Erben Ernestine Oehlhorn und der Sohn Heinz wurden von Dr. Woelz aus der Firmenleitung verdrängt und 1943 entlassen. Ab Oktober 1945 führte ein von der Besatzungsmacht eingesetzter Treuhänder die Firma. Aufgrund des von der Familie Kahn eingeleitetem Rückerstattungsverfahrens musste Dr. Woelz die Firma im September 1950 verlassen, wobei er 15000 DM, Maschinen und Halbzeuge als Ersatz erhielt. Die Firma wurde umgehend wieder in Oehlhorn und Kahn umbenannt und von Heinz Oehlhorn geleitet. Die Familie Kahn kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück. Sie verkauften ihre Anteile 1954 an die Familie Oehlhorn.
Im Januar 2015 hat die Firma Insolvenz beantragt. Am 24.06.2015 hat die Firma Geka aus Bechhofen (Landkreis Ansbach) die Firma Oeka gekauft. Aus dem Betrieb ist der Bereich OekaTech Automotive ausgegliedert worden, während die übrigen Geschäftsbereiche in die Bereiche von Geka eingegliedert wurden.
Der Bereich Geka wird 2019/2020 aus Bamberg an den Stammsitz nach Bechhofen verlagert. Der Bereich OekaTech Automotive bleibt an seinem Sitz in Bamberg, Laubanger.
Seit dem 04.08.2025 ist die Firma in SteelCo. Tech GmbH umbenannt.
Brief der Firma im Fernverkehr bis 20 g, 1920

Oelhorn & Kahn 1920
Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt. Der 2. Tagesstempel ist kopfstehend.
 
Brief ins Ausland bis 20 g, 1942

Oelhorn & Woelz 1942
Der Brief wurde vom Oberkommando der Wehrmacht zensiert (geöffnet). Siehe hierzu den seitlichen Zensurstreifen und den roten Zensurstempel.

Siehe auch:
Otto K. Cigarrenlager Groß- und Einzelhandel, Grüner Markt 17 und Filiale Geierswörthplatz 2.
Amtliche Postkarte Bayern - Bayern, P 7 hellgrün von 1876. Gültig bis 31.01.1893. Privater Zudruck auf der Rückseite.

Otto 1876 ff.
Vorderseite
Otto 1876 ff.
Rückseite

 
Oster & Loew Rechtsanwälte, Promenade 12 (heute Tanzschule Rössert)
Fernbrief bis 20 g, 1920

Oster & Loew 1920
Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
Fernbrief 20 g bis 100 g, 17.07.1932

Oster & Loew 1932
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P


Pabst, Otto
Brief mit Einschreiben im Fernverkehr, 1928.

Pabst 1928



Pabst & Nöth Dominikanerstraße 5
Brief im Fernverkehr, 26.02.1946.

Pabst & Nöth 1946


Der Brief ist mit dem Stempel Gebühr/Entgelt bezahlt, Notmaßnahmen nach 1945 gestempelt.

 
Panzer Fabrik für Lagerkartons, Buchbinderei
Postkarte im Fernverkehr, 1911.

Panzer 1911
Panzer 1911

Paukner, Martin Lederwarenfabrik, Obere Königsstraße 15
Brief im Fernverkehr, 05.11.1945

Paukner 1945


Der Brief ist als Notmaßnahme Gebühr/Entgelt bezahlt, Notmaßnahmen nach 1945 gestempelt.

 
Pfälzer Bank Bankfiliale Bamberg
Die Bank wurde 1883 durch Übernahme der 1867 errichteten Volksbank Ludwigshafen gegründet. Bis zum 1. Weltkrieg wurden zahlreiche Banken übernommen. Nachdem Ende 1921 Devisenhändler der Münchener Niederlassung der Bank durch ungenehmigte und verheimlichte Devisen-Termingeschäfte einen Verlust von 340 Mio. M zugefügt hatte (Eigenkapital 100 Mio.) erfolgte eine Rettung durch die Rheinische Creditbank und die Deutsche Bank. Die Bank wurde im Februar 1922 aufgeteilt. Die Rheinische Creditbank übernahm die Niederlassungen in der Pfalz, in Baden und in Hessen, während die Deutsche Bank die rechtsrheinischen Niederlassungen (Frankfurt a.M., München, Augsburg, Nürnberg, Fürth und Bamberg) erhielt. 1929 übernahm die Deutsche Bank auch die Rheinische Creditbank.
Tauchbootbrief der Bank nach Argentinien 1917

Das Deutsche Reich versuchte während des 1. Weltkrieges den Handelsverkehr für kriegswichtige Güter und Diplomatenpost mit dem amerikanischen Kontinent aufrechtzuerhalten. Die Seeblockade, die die direkten Kriegsgegner errichtete hatten, sollte mit Hilfe von Handels-U-Booten umgangen werden. Zum Betrieb dieser Handels-U-Boote gründeten der Bremer Großkaufmann Alfred Lohmann, die Reederei Norddeutscher Lloyd und die Deutschen Bank am 8. November 1915 die Deutsche Ozean-Reederei (DOR).

Die dritte Tauchbootfahrt, die am 15. Januar 1917 starten sollte, wurde wegen Eintritts der USA in den Krieg als Kriegsgegner von Deutschland nicht angetreten. Alle Waren und Postsendungen, die zur Beförderung bei der Werft in Bremen gelagert waren, wurden den Absendern zurückgegeben. Die Postsendungen erhielten den Stempel „Zurück. Wegen Einstellung des Tauchbootbriefverkehrs zurück an den Absender“. Den Absendern wurde das bereits bezahlte Beförderungsentgelt und die Kosten für die Zuleitung der „Tauchbootbriefe“ erstattet. Allerdings musste hierfür der Briefumschlag als Quittung bei der Post abgegeben werden. Diese zurückgegebenen Umschläge wurden später dem Briefmarkenhandel überlassen.

Pfälzer Bank 1917
Pfälzer Bank Zurück
Stempel Zurück.
Pfälzer Bank Zurück
Stempel der Deutsche Ozean-Reederei (DOR) Bremen vom 30.01.1917 (schlechte Qualität).

Pfister, Johann Matthäus Kaffee- und Teegroßhändler, Mühlwörth 6
Brief im Fernverkehr, 08.03.1920.

Pfister
Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2", Variante 1 gestempelt. Einer der Tagesstempel kopfstehend.

 

Pfleger, R. Dr. Chemische Fabrik, Dr.-Robert-Pfleger-Straße 12
Massendrucksachen zwischen 1962 und April 1975.

Pfleger Medinox
Werbung für Schlafmittel Medinox
Pfleger Medinox
Bamberg bei Nacht.
Links Dom (4 Türme) und St. Jakob (1 Turm) - rechts Obere Pfarre.
Pfleger Neuralgin
Werbung für Schmerzmittel Neuralgin
Pfleger Neuralgin
Mensch auf das Rad geflochten (Pein, Hinrichtung).
 
Pfleger Adenovasin
Werbung für Mittel Adenovasin
Pfleger Adenovasin
Mittelalterliche Öffnung eines Menschen.

Pfleger Adenovasin
Werbung für Mittel Adenovasin
Pfleger Adenovasin
 
Pfregner Gebrüder Lampenfabrik, Kleberstraße 10
Die Firma bestand bereits 1871 laut Bayerischem Handelsregister. Spezialgebiet war anscheinend die Herstellung von Petroleumlampen.
Brief im Fernverkehr, 22.02.1917.

Pfregner 1917
Prinz & Sohn Holzhandlung, Gangolfsplatz 4
Brief im Fernverkehr, 1875

Prinz 1875

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R



Raulino Johann Peter Rauch- und Schnupftabakfabriken
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 11 II 5 Pfennig Wappen dunkelgrün, 1877.
Hier Antwortteil mit Vordruck an die Firma Raulino 1879.

Raulino


Auch 1878 im Gebrauch.

Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 28 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund lila, 1884.
Frageteil mit Vordruck der Firma Raulino auf der Rückseite an die Firma Bauer 1887.

Raulino 1887
Vorderseite
Raulino 1887
Rückseite


Antwortteil mit Vordruck der Firma Raulino.

Raulino Postkarte
Vorderseite


 
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 46/01 5 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund grün, 1895.

Raulino Antwortpostkarte vorne
Antwortpostkarte Vorderseite - Antwortteil nachstehend
Raulino Antwortpostkarte Rückseite
Antwortpostkarte Rückseite - Antwortteil nachstehend





Raulino Antwortteil vorne
Antwortteil Anschriftenseite
Raulino Antwortteil Rückseite
Antwortteil Rückseite

 
Amtliche Postkarte - Bayern, P 83/01 5 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund grün, 1910.
Die Rückseite ist unbedruckt.

Raulino 1910
 
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 89/04 5 Pfennig Prinzregent Luitpold grün, 1914.
Hier Antwortteil mit Vordruck an die Firma Raulino.

Raulino 1914
 


 
Brief im Fernverkehr bis 20 g, 12.04.1920.

Raulino 1920


Brief im Fernverkehr bis 20 g, 30.07.1920.

Raulino 1920


 
Postkarte im Fernverkehr, 13.01.1927.

Raulino 1927
Vorderseite
Raulino 1927
Rückseite

 
Postkarte der Firma Raulino für Bestellungen, 1936.

Raulino 1936
Vorderseite
Raulino 1936
Rückseite


Raulino 1936
Auszug


Die Bestellung wurde am 14.12.1936 in Warmersdorf getätigt und in der Poststelle Buchfeld (Nachbarort) am gleichen Tag abgestempelt (siehe Auszug). Die Karte wurde der Bahnpost Frensdorf - Schlüsselfeld übergeben und am 14.12.1936 abgestempelt. Eingang bei der Firma Raulino am 15.12.1936 (siehe Auszug).
 
Postkarte der Firma Raulino für Bestellungen, 194x.

Raulino 194x
Vorderseite
Raulino 194x
Rückseite

Paketkarte für Paket im Inland, 1943
Barfreimachung mit Paketkartenstempel

Raulino
Auszug


 
Renner Andreas Erste Oberfränkische Ofenrohr- und Rohrbogenfabrik
Die Firma wurde 1889 als erste oberfränkische Ofenrohr- und Rohrbogenfabrik gegründet und war in der Geisfelder Straße/Armeestraße ansässig. Nach einer Insolvenz 12.2009 wurde die Firma von einer Familien-GmbH Renner-Schröder weitergeführt. Seit der weiteren Insolvenz Ende 2017 ist der Betrieb geschlossen.
Fernbrief bis 20 g von 1912.

Renner 1912


Der Brief ist mit dem Bandstempel Bamberg 2 - ohne PLZ - in der Variante 1 (Tagesstempel mit Gitterbögen - 6 Striche) entwertet.


 
Riedl Werkzeuge, Maschinen, Lange Straße 25
Die Firma wurde von der Firma Witt übernommen und dann in das dortige Stammhaus in der Oberen Königsstraße verlagert. Mit der Schließung der Firma Witt wurde auch die Firma Riedl geschlossen.

Fernbrief bis 20 g von 1912.

Riedl 1922
 
Rödel Max Briefmarkenhandel
Amtliche Postkarte - Amerikanische Zone, P 903/02 6 - Pfennig violett, 09.1945 mit privaten Zudrucken vom 07.06.1946.

Rödel 1946
Vorderseite Karte 1 - Wertrahmen Typ I

Siehe auch Karte 2 (Unterschiede).
Rödel 1946
Rückseite Karte 1
Amtliche Postkarte - Amerikanische Zone, P 903/01 6 - Pfennig violett, 09.1945 mit privaten Zudrucken vom 12.06.1946.

Rödel 1946
Vorderseite Karte 2 - Wertrahmen Typ III


 
Unterschiede bei den Typen der Wertziffern der Karten 1 und 2:

Rödel 1946
Karte 1 mit eingerollter 6.
Hiervon Typen:
  • Typ I:  Wertrahmen 19,0x22,0 mm.
  • Typ II: Wertrahmen 20,5x23,0 mm.
Rödel 1946
Karte 2 mit offener 6.
Hiervon Typen:
  • Typ III: Wertziffern gleich groß.
  • Typ IV: Wertziffer rechts größer.


Unterschiede bei den Druckvermerken:

Rödel 1946
Geschlossene 4 - a.

Rödel 1946
Eingerollte 6 - c.

Rödel 1946
Offene 4 - b.
Rödel 1946
Offene 6 - d.



Mögliche Varianten:
Nr. Druckvermerk Wertziffern
Typ I Typ II Typ III Typ IV
P 903/01 a + c x x x x
P 903/02 b + c x x
P 903/03 a + d x x x
P 903/04 b + d x
P 903/05 a + c, aber ohne Klammer nach "(8.45" x
P 903/06 a + d, aber ohne Klammer nach "(8.45" x


 
Roppelt Friedrich Kerzenfabrik, Königsstraße 27 (Eckhaus zur Letzengasse)
Die Firma war bereits 1878 bis 1930 in den Bamberger Adressbüchern zu finden.
Postkarte im Fernverkehr vom 12.02.1919.

Roppelt 1919


Die Postkarte ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.

Das Wappen auf der Postkarte ist auch auf einer Reklamemarke der Firma zu finden.

Siehe auch
 
Rosenfelder Max Hopfenhandlung, Hainstraße 17 (heute Bayer. Versicherungskammer)
Die Firma war einer der vielen jüdischen Hopfenhandlungen in Bamberg.
Max Rosenfelder war der Großvater von Hugo Löbl..
Fernbrief vom 02.03.1909.

Rosenfelder 1909
Auslandsbrief vom 09.07.1919.

Rosenfelder 1919


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
Rothkeppel Friedrich Handlung, Karolinenstraße 1
Amtliche Postkarten - Bayern, P 25 I 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund hellgrün mit verschiedenen Zudrucken auf der Rückseite, 1883.

Karte 1
Rothkeppel
Vorderseite
Rothkeppel
Rückseite









 
Karte 2
Rothkeppel
Vorderseite
Rothkeppel
Rückseite









 
Amtliche Postkarten - Bayern, P 25 II 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund hellgrün mit verschiedenen Zudrucken auf der Rückseite, 1884.
Die Postkarte hat im Gegensatz zu P 25 I einen zweizeiligen Vermerk unter "POSTKARTE" und links unten das Kontrollzeichen "A".

Karte 3
Rothkeppel 1884
Vorderseite
Rothkeppel 1884
Rückseite











 
Drucksache im Fernverkehr bis 50 g, 1894

Karte 4
Rothkeppel 1894
Vorderseite
Rothkeppel 1894
Rückseite
 
Rudhart Futtermittel- und Hundekuchenfabrik, Markusplatz 16
Postkarte im Fernverkehr bis 20 g, 1893.

Rudhart 1893
Vorderseite
Rudhart 1893
Rückseite
Drucksache Fernverkehr bis 50 g; 1902.

Rudhart 1902
Vorderseite
Rudhart 1902
Rückseite





 
Drucksache Fernverkehr bis 50 g,, 1904.

Rudhart 1904
Vorderseite
Rudhart 1904
Rückseite
 
Drucksache Fernverkehr bis 50 g, Marke gültig vom 01.01.1890 - 30.06.1912.

Rudhart 18xx
Postkarte, 30.11.1911.

Rudhart 1911
Vorderseite
Rudhart 1911
Rückseite
 
Drucksache Fernverkehr bis 50 g, 1916.

Rudhart 1916
Postkarte im Fernverkehr, 28.04.2020.

Rudhart 1920
 
Drucksache Fernverkehr bis 50 g, 11.06.2020.

Rudhart 1920
Drucksache Fernverkehr bis 50 g,, 15.10.1923.

Rudhart 1923
Vorderseite
Rudhart 1923
Rückseite

 
Fernbrief mit falscher Frankatur, 02.11.1923.
Die Gebühr betrug vom 20. - 31.10.1923 10 Millionen Mark. Ab 01.11.2023 wären 100 Millionen richtig gewesen.

Rudhart 1923
 
Rübsam Carl Heinrich Malzfabrik
Der aus Fulda stammende Besitzer der Malzfabrik Rübsam betrieb auch die Bamberger Brauerei Bärenbräu bzw. ab 1906 die fusionierte "Bären- und Eckenbüttnerbräu AG".
Brief im Fernverkehr bis 15 g, 25.04.1899

Rübsam


Der Tagesstempel hat die Ziffer 1 mit geradem Fuß und Punkt.

 
Amtliche Antwortpostkarte - Bayern, P 89/02 5 Pfennig Prinzregent Luitpold grün mit Zudruck der Malzfabrik Rübsam, 1912.

Rübsam Antwortpostkarte vorne
Antwortpostkarte Vorderseite - Antwortteil nachstehend
Rübsam Antwortpostkarte Rückseite
Antwortpostkarte Rückseite - Antwortteil nachstehend





Rübsam Antwortteil vorne
Antwortteil Anschriftenseite
Rübsam Antwortteil Rückseite
Antwortteil Rückseite

 
Ruppert Paul Kaufmann, Hainstraße 6
Drucksache im Fernverkehr bis 50 g.

Ruppert 18xx


Der Tarif von 3 Pfennig galt bis 30.09.1918.
Die Briefmarke vom 01.01.1876 galt bis 31.01.1893.
Der Tagesstempel wurde zwischen 1876 bis 1883 verwendet.
Die Karte ist daher zwischen 1876 und 1883 aufgegeben worden.

Die Adresse ist aus dem Adressbuch der Stadt Bamberg von 1878.

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S


Schaller & Langheinrich Großhandel Garne, Friedrichstraße 13
Drucksache Fernverkehr, 13.01.1900

Schaller & Langheinrich 1900
Postkarte Ausland, 1912

Schaller & Langheinrich 1912
Vorderseite
Schaller & Langheinrich 1912
Rückseite
 
Postkarte Ausland, 1914 - 1916 vorkommend

Schaller & Langheinrich 1914
Vorderseite
Schaller & Langheinrich 1914
Rückseite
Scharrenbroch Schuhhaus
Das Schuhhaus Josef Scharrenbroch war ursprünglich an der Unteren Brücke 5. Scharrenbroch erwarb im Frühjahr 1937 das Haus Grüner Markt 17, in dem das jüdische Schuhgeschäft S. & C. Freudenberger untergebracht war. Im September 1937 arisierte Scharrenbroch das Schuhgeschäft.
Siegfried Freudenberger beging bereits im Dezember 1936 Selbstmord. Seine Frau und der Bruder mit Frau wurden später deportiert und ermordet.
Die Firma Scharrenbroch hat das Geschäft zu Beginn des 21. Jahrhunderts geschlossen.
Ortsbrief - überfrankiert - , 1941

Scharrenbroch 1941

 
Scharrer & Mark Technisches Büro für Elektro-Bedarf
Fernbrief mit Eilbotenzustellung, xx.11.1919

Scharrer & Mark 1919


Briefporto im Fernverkehr 20 Pf. und 50 Pf. Eilbotenzustellung im Ort.
 
Schauer Johann Landesprodukte
Postkarte im Fernverkehr, 192x

Schauer 192x


Eine genaue Zuordnung zum Jahr und zum Porto ist nicht möglich.

Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2, Variante 2" gestempelt.


Schedel Hans Fischerei 3
Drucksache bis 50 g, 18.01.1919

Schedel
 
Scheidel, Lukas Glas, Spiegel, Sperrholz, Keßlerstraße 32-26
Postkarte im Ortsverkehr, 1943

Scheidel 1943
Scheidel 1943

Schenk J. Großhandel Kolonialwaren
Drucksache bis 50 g, 1910

Schenk Großhandel Kolonialwaren
Vorderseite
Schenk Großhandel Kolonialwaren
Rückseite

 
Scheller Landesprodukte und Samenhandlung, Untere Königstr. 23
Drucksache im Fernverkehr bis 50 g, 1907

Scheller 1907
Scheller 1907
Drucksache im Fernverkehr bis 50 g, 06.03.1921

Scheller 1921
 
Schmidt Druckerei
Amtliche Postkarte - Bayern, P 8 II 5 Pfennig Wappen grün mit Zudruck auf der Rückseite.
Bisher lag uns eine Karte aus dem Jahr 1877 vor.

Druckerei Schmidt
Vorderseite
Druckerei Schmidt
Rückseite
Druckerei Schmidt
Auszug aus der Rückseite










Schmidt & Winterling Nähseidenfabrik
Die Firma Kupfer & Mohrenwitz Monopol Textilwerk in der Luitpoldstraße 40 wurde Ende 1938 durch die Porzellanfabrik Schmidt und Winterling aus Windischeschenbach arisiert. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma treuhänderisch weitergeführt.
Fernbrief bis 20 g mit Gebühr-bezahlt-Stempel einzeilig im Rahmen, 31.05.1946.

Schmidt & Winterling Nähseidenfabrik
Schmitt Jakob Fabrik für elektrische Bedarfsartikel, Lange Straße 23
Postkarte im Fernverkehr, 31.12.1919

Schmitt elektr. Bedarfsartikel


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.

 
Schmitt Drs. Rechtsanwälte, Brückenstraße 1
Brief im Fernverkehr, 20.09.1938

Schmitt Drs. Rechtsanwälte
Schmitt Gebrüder Glasmalerei, Peuntstraße 15
Drucksache mit Nachnahme im Fernverkehr, 01.10.1905

Schmitt Gebrüder 1905e

Drucksachenporto 3 Pfennig. Die 10 Pfennig sind nicht erklärbar. Nachnahme über 75 km 40 Pfennig. Dazu Versicherungstaxe und Vorzeigegebühr.


 
Schmittlein Landesprodukte
Postkarte im Fernverkehr, 1898

Schmittlein 1898
Schmittlein 1898
 
Postkarte im Fernverkehr, 1913

Schmittlein 1913
Schmittlein 1913
 
Schneider Max Stahlwaren, Maxplatz
Postkarte im Fernverkehr, 1947

Schneider Max 1947
Schneider Max 1947

Schneider Otto Generalvertreter, Lugbank 3
Drucksache Karte, 11.02.1922

Schneider Otto 1922

 
Schöner G. Großhandlung, Judenstraße 12
Amtliche Postkarte Bayern - Bayern, P 8 hellgrün von 1876. Gültig bis 31.01.1893.

Schöner G. 187x

Abgesandt 04.12.1878.

 
Scholz Autohaus (Mercedes Benz)
Drucksache bis 20 g, 1960

Scholz 1960


Schreiber Franz Cafe, Karolinenstraße 7
Brief im Fernverkehr bis 20 g - 1 Tausend Mark (Inflation), 14.08.1923

Schreibwer 1923
 
Schubart B. Haushaltswaren, Obere Königsstraße 35
Das Geschäft von B. Schubart wurde 1885 aus Oberlangenstadt nach Bamberg, Obere Königsstraße 35, verlegt. Ab 1921 wurde das Geschäft von Herbert Schubart und Fritz Triest (Schwager von Schubart) geführt. Nach jahrelangem Druck durch die Nationalsozialisten waren die Besitzer gezwungen ihre Firma an ihre bisherigen Angestellten Rathgeber und Anton Hergenröder am 10.06.1938 zu verkaufen. Der Käufer Anton Hergenröder war der ausdrückliche Wunsch der Familie Schubart. Ab 27.07.1938 firmierte die Firma als Rathgeber & Hergenröder OHG. Grundstück und Gebäude blieben im Besitz der Alteigentümer, wurden aber am 16.03.1939 ebenfalls an die Firma Rathgeber & Hergenröder OHG verkauft. Die Familien Schubart und Triest konnten in die USA entkommen.
In einem Rückerstattungsverfahren wurde zwischen der Familie Schubart und Hergenröder u. a. vereinbart. Die Firma Rathgeber & Hergenröder OHG wird zum 01.01.1949 aufgelöst. Die Firma wird von Anton Hergenröder als Alleineigentümer weitergeführt. Die Familie Schubart erhält Grundstück und Gebäude zurück, die gegen Miete der Firma Hergenröder überlassen werden. Die Familie Schubart erhält eine Leibrente und lebenslanges Wohnrecht.
Der bisherige Mitinhaber Rathgeber betrieb bis in die 1960er-Jahre ein Haushaltswarengeschäft in der Luitpoldstraße.
Die Firma Anton Hergenröder ist nach dem Tod des Besitzers inzwischen erloschen.
Einschreibebrief im Fernverkehr bis 20 g, 27.11.1902

Schubart


 
Schülein, Michael Drechslerei, Austraße 21
Postkarte im Fernverkehr, 1908
Amtliche Postkarte P66/05 (Druckdatum 07)

Schülein 1908
Schülein 1908



 
Schuster Johann Gabr. siehe unten, Heinrichstraße 4 und 6
Brief im Fernverkehr, 22.10.1911

Schuster Johann


Über die Firma konnten keine Angaben gefunden werden. Der Inhaber Franz Veit wird mit der o.g. Adresse im Adressbuch von 1930 als Privatier für kaufmännische Vertretungen geführt.

 
Schwager G. M. Fischhandlung/Kolonialwaren, Obere Königstraße 2
Amtliche Postkarte - Bayern, P 1/II vom 01.01.1873 im Fernverkehr nach Schwabach, 187x.
Karte zwischen 01.01.1873 bis 31.12.1875 (Portoerhöhung).

Schwager Fischhandlung
Vorderseite



Schwager Fischhandlung
Auszug aus Vorderseite
Schwager Kolonialwaren
Rückseite
Brief im Fernverkehr bis 15 g, 12.02.1876

Schwager Fischhandlung
Postkarte im Fernverkehr, 1910

Schwager Fischhandlung
Vorderseite
Schwager Kolonialwaren
Rückseite
Brief im Fernverkehr, 27.04.1920

Schwager Fischhandlung
 
Schwarz Friedrich Bekleidungshandel
Brief im Ortsverkehr, 1911. Marke "25 Jahre Regentschaft Prinz Luitpold".

Schwarz 1911
Vorderseite
Schwarz 1911
Rückseite
 
Schwert, Georg Bekleidungsfabrik
Brief im Fernverkehr, 1935.

Schwert 1935>


Die Postkarte ist mit dem Werbestempel "Bamberg, die schöne Stadt, Bamberg 2" gestempelt.
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Se-Su


Serg & Ziegler Großhandel Pharmazie, Dr.-von-Schmitt-Straße 19

Serg & Ziegler 1959
Vorderseite
Serg & Ziegler 1959
Rückseite
Brief im Fernverkehr, 06.06.1936. Marke "6. Gemeindekongreß in Berlin und München" vom 03.06.1936..

Serg & Ziegler 1936


Der Brief ist mit dem Werbestempel (Bandstempel) "Bamberg die Schöne Stadt". gestempelt.
Seyfferth Hanns Dr. Baumwollagentur, Sophienstraße 6 (heute Willy-Lessing-Straße)
Drucksache bis 25 g, 12.04.1927

Seyfferth Baumwollagentur 1927
Sichel & Kaufmann Schürzen- und Wäschefabrik, Luitpoldstraße 47 R
Die jüdische Schürzen- und Wäschefabrik Sichel & Kaufmann, Luitpoldstraße 47 R wurde am 18.07.1938 durch Walter Kohlhaas arisiert.
Von den 8 Mitgliedern der Inhaberfamilien Roßheimer konnten nur Stefan und Alice Roßheimer mit Kind in die USA flüchten. Die Schwester Marie nach Palästina. Die übrigen 2 Ehepaare wurden 1942 ermordet.
Im Wiedergutmachungsverfahren nach dem 2. Weltkrieg wurde eine Nachzahlung geleistet.
Die Firma Kohlhaas befindet sich heute in der Geisfelder Str. 48.
Besuchsanzeige

Sichel &Kaufmann
Sieber Georg Mechanikermeister, Schimmelsgasse 5
Amtliche Postkarte Bayern - Bayern, P 87I/02 vom 10.03.1911.

SieberGeorg1922
 
Sibermann Simon Schnittwaren (Tuchhandlung), Grüner Markt 13
Einschreibbrief im Fernverkehr bis 20 g, 21.08.1914

Silbermann Tuchwaren
 
Söldner Heinrich Bauspenglerei, Pödeldorfer Str.13
Drucksache 50 bis 100 g, 1924

Spenglerei Söldner
 
Staatliche Obst- und Gartenbaustelle
Brief an einen Wehrmachtsangehörigen, 1940

Staatliche Obst- und Gartenbaustelle 1949


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Internationale Leipziger Messe vom 3.III. - 10.III.,
Bamberg 2", 1940
gestempelt.


Städtische Sparkasse
Postkarte im Fernverkehr, 09.07.1929

Stadtsparkasse 1929
Vorderseite
Stadtsparkasse 1929
Rückseite - Bestätigung eines Zahlungseinganges

 
Stangl Gottfried
Amtliche Postkarte P60 für den Fernverkehr als Auslandspostkarte nach Bern verwendet, 1903

Stangl Gottfried 1903

Die Firma bzw. der Inhaber Stangl ist im Adressbuch von 1930 als früherer Kaufmann in der Inneren Löwenstraße 15 aufgeführt.

Die nicht ordnungsgemäß frankierte Postkarte (5 statt 10 Pfennig) erhielt in Bern den Nachgebührstempel "T im Kasten" und die Nachgebühr von 15 Centimes (in Marken).
 
Stangl Josef, Landesprodukte, Mittelstraße 7
Postkarte im Fernverkehr, 1911

Stangl Josef 1911
Vorderseite
Stangl Josef 1911
Rückseite

Drucksache im Fernverkehr bis 50 g, 1914

Stangl Josef 1914
Vorderseite
Stangl Josef 1914
Rückseite

Stark N. Tuchgroßhandlung, Friedrichstraße 4/I
Brief im Fernverkehr, 19.04.1923

Stark N. 1923


Die Firma bzw. die Inhaberin Freudenthal ist in den Adressbüchern bis 1934 vorhanden.
 
J. Sulzbeck & Cie. Großhandlung, Urbanstraße Ecke Wilhelmsplatz
Fernbrief bis 20 g nach Leipzig, 08.11.1919

Sulzbeck 1919


Diese Firma könnte mit der nächsten Firma identisch sein.

Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.

 
Sulzbeck & Co. Kaufmann, Kunigundendamm 54
Paketkarte im Inland, 1920

Sulzbeck 1920


Die Firma bzw. der Inhaber Josef Sulzbeck ist in den Adressbüchern bis 1930 vorhanden.

Diese Firma könnte mit der vorherigen Firma identisch sein.
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T


Tagblatt
Das Bamberger Tagblatt wurde ab 29.07.1933 umbenannt in Bamberger Tagblatt / Fränkisches Volk (nationalsozialistische Tageszeitung). Ab 01.10.1934 neuer Titel Bayerische Ostmark / Bamberger Tagblatt. Ab 01.08.1942 wieder unter dem alten Titel Bamberger Tagblatt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erteilen die Alliierten 1945 erneut eine Zeitungslizenz. Die erste Ausgabe des Fränkischen Tages erschien 1946. Die Zeitung wurde im Gebäude und mit Maschinen des Bamberger Tagblattes erstellt.

Bamberger Tagblatt 1926
 
Tietz Warenhaus
Die jüdischen Familien Tietz eröffneten in ganz Deutschland unter dem Namen H. & C. Tietz (Hermann & Chaskel) Filialen mit einem gemeinsamen Einkauf. Das Bamberger Geschäft wurde 1886 von Karl und Markus Tietz in der Hauptwachstraße 14 gegründet. Bereits ab 1887 nur noch Markus Tietz. Das Bamberger Haus eröffnete weitere Filialen in Schweinfurt, Erfurt, Chemnitz und Gera.
  • 1892 kam eine Filiale in der Dominikanerstr. 5 hinzu (kleiner Tietz).
  • 1894 wurde das Anwesen Grüner Markt 18 (später Filmpalast, heute Kochlöffel) erworben.
  • 1910 wurde unter Leitung von Gustav Gerst (Schwiegersohn des Gründers) und Frau Tietz das heutige Anwesen Grüner Markt 21 - 25 eröffnet. Architekt des Neubaus war J. Kronfuß, der auch die 1938 zerstörte Synagoge am Wilhelmsplatz gebaut hatte.
  • 1926 wurden die Gebäude am Maxplatz und an der Fleischstraße erworben und mit den vorhandenen Gebäuden verbunden.

Gustav Gerst konnte 1937 mit seiner Frau nach Schweden und später in die USA entkommen. Die Bamberger Tietz-Gruppe wurde am 01.12.1938 aufgrund des Drucks des Bamberger Einzelhandels geschlossen und nicht arisiert, obwohl Interessenten vorhanden waren.
Während des 2. Weltkrieges belegten Landschützentruppen, das Heeresverpflegungsamt und die Reichsjugendführung das Gebäude. Bei Kriegsende wurde das Haus von der Bamberger Bevölkerung geplündert. Danach wurden zeitweise Flüchtlinge und die Greiffwerke untergebracht.
Nach einem Rückerstattungsverfahren mit erheblicher Entschädigung für Frau Gerst wurde das Haus unter neuen Besitzern am 21.07.1951 als Hertie (Hermann Tietz) wieder eröffnet. Das Haus wurde 1994 vom Karstadt-Konzern übernommen und in Karstadt umbenannt.
Nach der Insolvenz der Karstadt Gruppe wurde das Haus im Oktober 2024 in Galeria umbenannt.
Postkarte im Fernverkehr, 19.03.1909

Tietz 1909
 
Brief im Fernverkehr, 05.01.1933

Tietz 1933


Der Brief ist mit dem Werbestempel "Im Postauto durch die Fränkische Schweiz", Variante 5. gestempelt.
 
Timper Conrad Handelsagentur, Steinertstraße 10 (Schiffbauplatz zum Markusplatz)
Herr Timper erhielt 1927 den Titel "Kommerzienrat".
Brief im Fernverkehr mit Einschreiben und Rückschein (10+20+20 Pf.), 1910

Timper 1910
Drucksache bis 25 g, 03.12.1922

Timper 1922


Das Porto von 2 RM galt vom 15.11. - 14.12.1922.

Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
Thierfelder F. A.
Amtliche Postkarten - Bayern, P 43/01 3 Pfennig Wertziffer auf Rautengrund braun mit Zudruck auf der Rückseite für den Ortsverkehr, 1896.


Thierfelder 1895
Vorderseite
Thierfelder 1895
Rückseite











 
Treumann & Sohn Hopfenhandlung, Sophienstraße 13 (heute Willy-Lessing-Straße)
Fernbrief in die Schweiz, 04.03.1914.

Treumann 1914


Die Firma bestand schon 1878 (Adressbuch).
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U


Ullmann M.
Postkarte im Fernverkehr, 02.10.1899

Ullmann M., 1899

Ullmann Pankratz Schraubenfabrik, Memmelsdorfer Str. 89.
Brief im Fernverkehr, 194x

Ullmann Pankratz, 194x


Der Brief wurde von der amerikanischen Zensur geöffnet und mit einer Banderole wieder verschlossen und mit dem Zensurstempel versehen. Siehe Poststempel, Weitere Stempel, Nichtpostalische Stempel im Postverkehr.

 
Ullmann Wendelin Farben, Dekorationsartikel und Weihnachtsschmuck, Elisabethenstraße 2b
Die Firma wurde 1919 in der Kasernstraße 13 als Farbengeschäft gegründet. Umzug an den jetzigen Standort 1953/54. Sortimentserweiterung auf Dekorationsartikel und Weihnachtsschmuck nach 2007.
Postkarte im Fernverkehr, 19.12.1922
Portogerecht mit 15 Mark frankiert (Inflation).

Ullmann 1922
 
Brief im Fernverkehr, 25.11.1923
Portogerecht mit 20 Milliarden Mark frankiert (Inflation).

Ullmann 1923
Postkarte im Fernverkehr, 1938

Ullmann 1938
 
Postkarte im Fernverkehr, 1951
Wellenstempel mit 6 Wellen. Ende der 2. Welle auf Höhe des oberen Stegs.

Ullmann 1951
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V

Vereinigte Sand- und Kiesbaggereien Hafenstraße 5.
Brief im Fernverkehr, 06.05.1923

Vereinigte Sand- und Kiesbaggereien 1935
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W


Waeger L.G. Landesprodukte- und Mehlgroßhandlung
Geschäftspapiere bis 250 g im Fernverkehr, 26.06.1918.

Waeger 19189


Der Brief ist mit dem Strichstempel - Bandstempel, Variante 1 gestempelt.
 
Wassermann Bankhaus, Lange Straße 26 bzw. ab 1901 Willy-Lessing-Str. 1 (heute Ärztehaus).
Das jüdische Bankhaus wurde 1850 als Großhandel für Leder und Textilien gegründet. In den folgenden Jahren Einstieg in das Bankgewerbe. Bereits 1889 erfolgte die Gründung einer Berliner Niederlassung. Daneben waren weitere Häuser in ganz Europa vorhanden. Beide Banken wurden ab 1928 als selbstständige Gesellschaften geführt, wobei die Teilhaber der Bamberger Bank Teilhaber in Berlin und umgekehrt waren. Daneben stellte die Familie Wassermann mit Oscar Wassermann auch einen Vorstand der Deutschen Bank (bis 1933).
Ende 1937 entschlossen sich Julius und Albert Wassermann zur Aufgabe des Geschäftes. Am 25.04.1938 wurde ein Gesellschaftervertrag mit Herrn Wunder (180 000 RM), Herrn von Wendland (20 000 RM) und den bisherigen Inhabern (100 000 RM) geschlossen. Die Genehmigung des Vertrages wurde durch den Ansbacher Regierungspräsidenten nur unter der Auflage "Reduzierung Anteil Wassermann" auf 60 000 RM. Bereits nach der Reichspogromnacht mussten die jüdischen Geschäftsanteile jedoch ausbezahlt werden. Die Familie Wassermann musste auf alle weiteren Vermögensansprüche verzichten.
Ab 01.01.1939 wurde ein neuer Gesellschaftervertrag geschlossen. Anstelle der Familie Wassermann wurden von der Deutschen Industrie-Obligationen, Berlin, Geschäftsanteile über 250 000 RM gezeichnet. Die Firma firmierte dann als Wunder, von Wendland & Co. Die Deutschen Industrie-Obligationen ist heute die IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf.
Brief im Fernverkehr, 06.06.1922.

Wassermann


Der Brief ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.
 
Weber C. F. Dachpappen-, Teerprodukte & Asphaltfabriken, Geisfelder Straße 85 - 87
Dies ist die Vorgängerfirma der am selben Standort noch tätigen VEDAG AG.
Postkarte im Fernverkehr, 03.12.1919.

Weber 1919


Die Postkarte ist mit dem Serienstempel "Nimm ein Postscheckkonto, Bamberg 2" gestempelt.

Fernbrief, 05.01.1922.

Weber 1922


Eine Zuordnung des Stempels Bamberg 2. AW ist aufgrund der Mehrfachstempelung nicht möglich.
 
Weissbeck G. Kaufmann
Brief im Fernverkehr bis 50 g, 15.10.187x.

Weissbeck 187x

Der Stempel war von 1870 - 1882 (Literatur) im Einsatz.
 
Werner A. Messerschmiede u. Feinschleiferei, Hauptwachstraße 34
Postkarte im Fernverkehr, 03.09.1929.

Werner 1929

Brief im Fernverkehr, 09.06.1934.

Werner 1934


 
Wethmüller Kolonialwaren-Großhandlung, Katharinenstraße 12
Brief bis 20 g im Fernverkehr, 05.01.1949.

Wethmüller 1949
Postkarte zur Ankündigung eines Vertreters, 22.02.1950. Drucksache 4 Pf.

Wethmüller
Vorderseite
Wethmüller
Rückseite
 
Weyermann Jgnaz Getreidehandlung, Kanal- und Mainschifffahrt, Fischerei 19
Brief bis 20 g im Fernverkehr aus Nürnberg und Eilboten, 1905.

Weyermann Jgnaz 1905


 
Weyermann Michael Malzfabrik, Brennerstraße 17
Die Malzfabrik Michael Weyermann ist auch heute noch als Weltmarktführer in Bamberg tätig..
Brief im Fernverkehr, 1906.

Weyermann 1906

Postkarte im Fernverkehr, 1907.

Weyermann 1907
Vorderseite
Weyermann 1907
Rückseite: Firmenansicht
 
Postkarten zur Einweihung des Völkerschlachtdenkmals, 18.10.1913.
Postkarte war nicht portogerecht frankiert. Ortsverkehr 2 Pf., Fernverkehr 5 Pf.

Weyermann 1913
Vorderseite 138x86 mm
Weyermann 1913
Rückseite








 
Weyermann 1913
Vorderseite
Weyermann 1913
Rückseite
Einschreibebrief vom 30.10.1913.

Weyermann


Brief im Fernverkehr bis 20g (10 Pf.) und Einschreibgebühr 20Pf.
 
Postkarte im Fernverkehr, 1927.

Karte 1 mit Firmenzudruck und Marke gelocht
Weyermann 1927
Vorderseite

Weyermann 1927
Rückseite: Firmenansicht

Karte 2 ohne Firmenzudruck
Weyermann 1927
Vorderseite

Weyermann 1927
Rückseite: Firmenansicht

 
Postkarte mit Weihnachtswünschen usw., 1938

Weyermann 1938
Vorderseite

Die Postkarte ist mit dem Serienstempel "Eigene Vorsicht bester Unfallschutz, Bamberg 2" gestempelt.
Weyermann 1938
Rückseite: Bamberg, die Türme der Bergstadt

Das Motiv der Postkarte wurde auch verwendet bei:
Postkarte mit Weihnachtswünschen usw., 1939

Weyermann 1939
Vorderseite

Die Postkarte ist mit dem Postfreistempel "Adler und Hakenkreuz, Bamberg 2" gestempelt.
Weyermann 1938
Rückseite: Villa Concordia
Postkarte im Fernverkehr, 1943

Weyermann 1943
Vorderseite

Die Postkarte ist mit dem Werbestempel "Bamberg, die schöne Stadt, Bamberg 2" gestempelt.
Weyermann 1943
Rückseite
Postkarte im Fernverkehr, 1944

Weyermann 1944
Vorderseite

Die Postkarte ist mit dem Werbestempel "Bamberg, eine Stätte deutscher Kultur, Bamberg 2" gestempelt.
Weyermann 1944
Rückseite
Kartenserie von Professor Zeno Diemer
Die Vorderseiten der Karten entsprechen alle der Karte 1.
Der Maler ist 1939 verstorben.

Karte 1
Weyermann Diemer
Vorderseite

Weyermann Diemer
Rückseite: Bild einer Brauerei
Karte 2
Weyermann Diemer
Rückseite: Biergarten
Karte 3
Weyermann Diemer
Rückseite: Heimkehr des Kaisers
Karte 4
Weyermann Diemer
Rückseite: Brauen in früherer Zeit
 
Kartenserie mit Ansichten von Bamberg
Der Firmenzudruck der Firma Weyermann auf den Vorderseiten weicht untereinander ab. Wahrscheinlich sind vorhandene Ansichtskarten nachträglich mit dem Firmenzudruck versehen worden.

Karte 1
Weyermann Ansicht 1
Vorderseite

Weyermann Ansicht 1
Rückseite: Blick von der Unteren Brücke auf Klein Venedig
Karte 2
Weyermann Ansicht 2
Vorderseite


Die Rückseite der Karte 2 entspricht Karte 1.

Karte 3
Weyermann Ansicht 3
Vorderseite

Weyermann Ansicht 3
Rückseite: Altstadt Bamberg (Altes Rathaus, Dom, Residenz und Kloster Michaelsberg)
Karte 4
Weyermann Ansicht 4
Vorderseite

Weyermann Ansicht 4
Rückseite: Villa Concordia
 
Karte 5
Weyermann Ansicht 5
Vorderseite

Weyermann Ansicht 5
Rückseite: Dom vom Süden. Gemälde von Prof. Fritz Bayerlein.
Karte 6
Weyermann Ansicht 6
Vorderseite

Weyermann Ansicht 6
Rückseite: Modell der pneumatischen Trommelmälzerei der Firma Weyermann im Deutschen Museum München.
 
Bestellkarten

Karte 1
Weyermann Bestellkarte
Vorderseite:

Weyermann Bestellkarte
Rückseite:
Karte 2
Weyermann Bestellkarte
Vorderseite: links Firmenansicht und Anschrift Bayern

Weyermann Bestellkarte
Rückseite:
 
Karte 3
Weyermann 1937
Vorderseite: links Firmenansicht und Anschrift Bayer. Ostmark.

Weyermann 1937
Rückseite
Karte 4
Weyermann Bestellkarte
Vorderseite: links Firmenansicht und Anschrift Bayer. Ostmark.

Weyermann Bestellkarte
Rückseite: Abruf für Sudjahr 1939/40 gestrichen.
 
Karte 5
Weyermann Bestellkarte
Vorderseite:

Weyermann Bestellkarte
Rückseite: Versorgungsjahr 1942/43.
 

Wieland Fritz Elektrotechnische Fabrik, Brennerstraße 10 - 14
Die Firma wurde 1910 von Fritz Wieland in Bamberg gegründet. Fritz Wieland erfand 1925 die erste sichere elektr. Verbindungsklemme. 1938 übernahm der Sohn Friedrich Wieland die Führung der Firma, die während des 2. Weltkrieges in den Stollen des Oberen Stephansberges produzierte. Das Werk in der Brennerstraße wurde im Februar 1945 fast vollständig zerstört. Trotzdem gelang es in kurzer Zeit die Produktion wieder aufzunehmen. Friedrich Wieland verstarb 1983.
Inzwischen hat das Familienunternehmen weltweit Tochtergesellschaften sowie neben den Fertigungslinien in Bamberg auch Produktionseinheiten in Tschechien und China. Die Wieland Holding, der seit 1998 auch die STOCKO Contact GmbH & Co. KG in Wuppertal angehört, ist in über 70 Ländern vertreten und beschäftigt ca. 2.200 Mitarbeiter. Die Firma befindet sich weiter im Familienbesitz.
Drucksache in das Ausland bis 50 g, 1916
Der Brief der Firma Wieland ist gleichzeitig eine Werbung für die Produkte.

Elektrotechnik Wieland 1916
Vorderseite
Elektrotechnik Wieland 1916
Rückseite
 
Drucksache bis 25 g, 1926
Der Brief der Firma Wieland ist gleichzeitig eine Werbung für die Produkte.

Elektrotechnik Wieland 1926
Vorderseite
Elektrotechnik Wieland 1926
Rückseite
 
Drucksache bis 25 g, 1927
Der Brief der Firma Wieland ist gleichzeitig eine Werbung für die Produkte.

Elektrotechnik Wieland 1927
Vorderseite
Elektrotechnik Wieland 1927
Rückseite
 
Brief, 1931 (Portohöhe unklar)
Frankiert Band-Postfreistempel - Wertrahmen "Achteck" - Zeitangabe in 24 Stunden.
Der Brief der Firma Wieland ist gleichzeitig eine Werbung für die Produkte.

Elektrotechnik Wieland
Vorderseite
Elektrotechnik Wieland
Rückseite
Paketkarte für Paket nach Jugoslawien, 1939
Barfreimachung mit Paketkartenstempel

Elektrotechnik Wieland


Eine gleichartige Paketkarte wurde auch 1937 verwendet.

Siehe auch:

Wiesner Gebrüder Schokoladenfabrik und Laden, Lange Straße 36
Brief im Fernverkehr bis 20 g, 27.04.1920

Wiesner Schokoladen
 
Wiesner Philipp Korbwarenfabrik, Nürnberger Str. 143
Drucksache bis 20 g, 1949

Korbwarenfabrik Wiesner
 
Witt, Thomas Eisen- und Haushaltswaren
Postkarte im Ortsverkehr, 1952

Witt 1952


Witwen- und Waisenkasse Versicherung
Postkarte im Fernverkehr, 1893
Amtliche Postkarte Bayern - Bayern, P 37/02 hellgrün von 1892. Privater Zudruck auf der Rückseite.

Witwen- und Waisenkasse 1893
Witwen- und Waisenkasse 1893
 
Wunder Armin EDV-Beratung, Böttgerstraße 6
Infopost DIN-Lang ohne Fenster mit Kundenmotiv 20 Jahre EDV-Beratung, 2015.

Infopost 20 Jahre

Mit dem Umschlag hat die EDV-Beratung Wunder Kunden in den Jahren 2015 angeschrieben.
Infopost DIN-Lang ohne Fenster mit Kundenmotiv Weihnachtsbaum, 2014 - 2015

Infopost Frohe Weihnachten

Mit dem Umschlag hat die EDV-Beratung Wunder Kunden in den Jahren 2014 und 2015 zum Weihnachtsfest angeschrieben.
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Z

Ziesenhenne & Appel Großhandel Elektrogeräte, Pödeldorfer Straße 11
Brief im Fernverkehr als Geschäftspapier, 1936.

Ziesenhenne & Appel 1936


Der Brief ist mit dem Werbestempel Im Postauto von Pegnitz in die Fränkische Schweiz gestempelt.
Brief im Fernverkehr als Geschäftspapier, 1939.

Ziesenhenne & Appel 1936


Der gleiche Briefumschlag an den gleichen Empfänger 1939.

Der Brief ist mit dem Werbestempel (Einzelstempel) Bamberg die schöne Stadt gestempelt.

 
Zimmer Carl
Brief im Fernverkehr bis 15 g, 11.02.1889.

Zimmer 1889
 
Zimmer Fritz Obstgarten
Drucksache bis 20 g, 04.04.1932 (nicht korrekt frankiert).

Zimmer Obstgarten 1932
Zimmer Obstgarten 1932
A Ba Be-Bu D E F G H J K L M N

O P R Sch Se-Su T U V W Z

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