1000 Jahre Bamberger Dom - Briefmarken

Letzte Änderung dieser Seite: 04.11.2011

2012 besteht der Bamberger Kaiserdom 1000 Jahre.
Unter dem Motto "Dem Himmel entgegen" wird dieses Ereignis gefeiert.
Hierzu wird es im Diözesanmuseum eine Ausstellung unter dem Thema "1000 Jahre Kaiserdom 1012 - 2012" und eine Ausstellung kostbarer Handschriften in der Staatsbibliothek geben.
Nähere und aktuelle Informationen unter Menüpunkt "Dem Himmel entgegen".

Auf den Sonderseiten haben wir alle Briefmarken, Belege und Stempel aus unserer Homepage als Sonderseiten zusammengestellt.


Deutschland


Bamberger Dom
1000 Jahre Bistum Bamberg
Abbildung: Bamberger Dom.

Michel-Nr. 2579 vom 02.01.2007

Das Bistum Bamberg wurde durch Kaiser Heinrich II. 1007 gegründet.
Bamberger Reiter im Dom
Sehenswürdigkeiten: Bamberger Reiter
Abbildung: Bamberger Reiter im Bamberger Dom.

Michel-Nr. 2314 vom 13.02.2003 (Bogen- und Rollenmarke)
Altstadt Bamberg
Kultur und Naturerbe der Menschheit: Altstadt Bamberg
Abbildung: Stadtansicht mit Bamberger Dom, Neuer Residenz, Altem Rathaus, Kloster Michaelsberg und Kunigundenstatue.

Michel-Nr. 1881 vom 12.09.1996 (frankaturgültig bis 30.06.2002)

Aufnahme der Altstadt Bamberg in die Weltkulturerbeliste der UNESCO.


Guyana

Zum 50. Jahrestag der Gründung der UNESCO (04.11.1946) hat Guyana am 09.04.1997 mehrere Kleinbogen und Blöcke mit Bauwerken des Weltkulturerbes herausgegeben.
Ein Block mit einer Marke zeigt die Gnadenpforte (Marienpforte) des Weltkulturerbes "Bamberger Dom".

Marienpforte
Gnadenpforte (Marienpforte) des Bamberger Doms
Michel-Nr. Block 534 mit Marke 5980 Guyana vom 09.04.1997 (300 Guyana-Dollar)

Die Gnaden- oder Marienpforte befindet sich im südwestlichen Turm.
Das Bogenfeld der Gnadenpforte zeigt den Ritter Georg, den Apostel Petrus, die Muttergottes Maria mit dem Jesuskind sowie das heilige Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunde (von links nach rechts).
Der Gedenkblock zeigt einen Ausschnitt des Bogenfeldes mit Dompatron Petrus (links), der Gottesmutter mit Kind (als eigentlichem Markenmotiv) und Kaiser Heinrich II..

Mit diesem Block wird Bambergs Rolle als Weltkulturerbestätte gewürdigt.


Bhutan

Zum 50. Jahrestag der Gründung der UNESCO (04.11.1946) hat Bhutan am 15.05.1997 zwei Kleinbogen mit Bauwerken des Weltkulturerbes herausgegeben. Bei einem der Kleinbogen zeigen die beiden oberen linken Marken Bamberger Motive.

Kleinbogen Bhutan
Bamberger Dom
Altstadt Bamberg
 
Bamberger Dom
Altstadt mit Bamberger Dom
Michel-Nr. 1711
Michel-Nr. 1712


Privatpostmarken der FrankenBrief

Seit der Privatisierung des Postwesens können auch private Anbieter Postdienstleistungen erbringen.
Bis zum 30.09.2008 war dies in Bamberg die Firma Frankenbrief - Post- und Logistikservice GmbH, Gutenbergstraße 1, 96050 Bamberg, ein Tochterunternehmen des Medienhauses Fränkischer Tag.
Ab dem 01.12.2007 konnten die Portostufen dieser Firma auch mit Privatpostmarken - anstelle der üblichen Freimachungslabel - freigemacht werden.

Seit dem 01.10.2008 bündeln die oberfränkischen Briefdienstleister "Frankenbrief", "FP Briefdienst" und "Courissima" ihre Kräfte in der Firma Frankenbrief Post und Logistik GmbH, Kulmbacher Straße 51, 95512 Neudrossenfeld. Diese Firma ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Zeitungen Fränkischer Tag (Bamberg), Nordbayerischer Kurier (Bayreuth) und Frankenpost (Hof). Die FrankenbriefBriefmarke gilt auch beim neuen Unternehmen weiter.

Bamberger Dom
Der Bamberger Kaiserdom mit seinen zwei Chören und den vier markanten Türmen ist eine der wichtigsten Kathedralen überhaupt. Die von dem damaligen König und späteren Kaiser Heinrich II. 1003 begonnene und 1012 St. Peter und Georg geweihte Bischofskirche wurde nach zwei Bränden ab 1185 in der heutigen Form wieder aufgebaut. Neben den ursprünglich farbig gefassten Steinskulpturen und den reich ausgestatteten Portalen zählen auch das Kaisergrab von Tilman Riemenschneider und der große Schnitzaltar von Veit Stoß zu den herausragenden Kunstwerken.

Bamberger Reiter
Der Bamberger Reiter ist eine der berühmtesten Steinskulpturen aus dem 13. Jahrhundert im Dom zu Bamberg. Die um 1230 entstandene monumentale Reiterfigur gilt in ihrer neuen Dimension von Naturbeobachtung und Körperverständnis als ein Meilenstein der europäischen Kunstgeschichte. Die Forscher glauben heute mehrheitlich, dass es sich um eine Darstellung von König Stephan I. von Ungarn, einem Schwager von Kaiser Heinrich II. handelt.

Papstgrab und Bischofsstuhl
Papstgrab und Bischofsstuhl im Westchor des Bamberger Doms scheinen über viele Jahrhunderte hinweg in einem Dialog zu stehen. Das weiße Marmorhochgrab von Clemens II. ist das einzige Papstgrab nördlich der Alpen. Die Tumba mit Darstellungen der vier Kardinaltugenden ist eine Arbeit aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, während der nach frühchristlichen Motiven gestaltete Bischofsstuhl erst 1904 geschaffen wurde. Auch auf ihm sind Weisheit, Stärke, Müßigkeit und Gerechtigkeit dargestellt.



Personalisierte Briefmarken Österreichs

Mit einem eigenen Bild (max. 500 kB) können personalisierte Briefmarken bei der österreichischen Post im Internet bestellt werden. Herstellung als Bogen mit 4x5 Marken. Bestellung zwischen 100 und 10.000 Marken möglich.
Die Marken tragen die Landesbezeichnung und können damit in Österreich für den Verkehr im Inland und mit dem Ausland eingesetzt werden.

Zum Bistumsjubiläum 1000 Jahre Bistum Bamberg hat unser Partnerverein BSV donau Villach (Österreich) eine Sonderschau im Stadtmuseum Villach "Bamberg – Villach – Kärnten 1007-2007" und ein Sonderpostamt am 12. Mai 2007 organisiert.
Die zwei Marken und entsprechende Belegen mit einem Sonderstempel dokumentieren dies. Eine der Marken zeigt die Heilige Kunigunde.

Hl. Kunigunde
Die Marke der Heiligen Kunigunde zeigt einen Ausschnitt eines der bedeutenden Exponate des Stadtmuseums Villach. Es wurde von Meister Thomas Artula (Meister Thomas von Villach) etwa um 1480 geschaffen. Die Heilige wird oft, wie auch hier, mit einem Modell des Bamberger Domes dargestellt.

Die Verehrung der Hl. Kunigunde hat ihr Zentrum in Bamberg, ist aber auch in Kärnten sehr verbreitet. So gab und gibt es in der Villacher Burg eine Heinrich- und Kunigundenkapelle. Als Villach noch in Viertel eingeteilt war, nannte sich das nordwestliche Viertel Kunigundenviertel, es gibt eine Kunigundengasse und bis 1865 begrüßten am Nordtor der Stadt überlebensgroße Gemälde von Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde die Besucher.

Kaiser Heinrich II. und Kunigunde gründeten das Bistum Bamberg mit seinen Besitzungen in Kärnten. Das Bistum war einst "reichsunmittelbar", Villach war vor 1759 nicht völlig ins Erzherzogtum Kärnten integriert und konnte deshalb nie Landeshauptstadt werden.


2008 besteht die Städtepartnerschaft Bamberg - Villach 35 Jahre.
Die Verbindung zu unseren Sammlerfreunden der BSV donau Villach 1 Jahr.
Der Bamberger Briefmarken- und Münzsammlerverein besuchte vom 22. - 25.05.2008 unsere Partner.
Zu diesem Anlass haben die beteiligten Vereine personalisierte Marken herausgegeben.

Partnerbesuch 2008
Die Marke zeigt eine Münze "1100 Jahre Villach", die Briefmarke "Sehenswürdigkeiten, Bamberger Reiter" und die Inschrift zum Ereignis.
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© Bamberger Briefmarken- und Münzsammlerverein e.V.
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